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Wieder eine tolle Resonanz

Das Programmheft für die Saison 2011 ist noch nicht gedruckt, da sind die ersten beiden Touren fast schon ausgebucht! Euer Vertrauensvorschuss ehrt und motiviert uns.

Bei der Tour ins Riesengebirge werden so langsam die Plätze knapp – und auch bei der recht kurzfristig, und als Ersatz für die ausgefallene Korsikatour, in den Kalender ausgenommene Reise ins Jura liegen zwischenzeitlich schon mehr als 20 Anmeldungen vor.

Bei allen anderen Reisen sind jeweils so gut wie die Hälfte aller Plätze gebucht; wir werden auch in diesem Jahr versuchen, Jeden, der mit uns Motorrad fahren möchte, mitzunehmen.

Wir gehen derzeit davon aus, dass das Programmheft offiziell Mitte Februar in den Versand gehen wird; alle, die in unserem E-Mail-Verteiler sind, haben sie entsprechenden Informationen schon Ende Dezember erhalten und konnten sich bei Interesse fix anmelden. Dass das – wie so oft – keine falsche Entscheidung ist, zeigt sich am augenblicklichen Buchungsstand.

Schon heute wünschen wir allen eine tolle, vor allem aber unfallfreie Motorrad-Saison 2011. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und viele erlebnisreiche Tage mit Dir und allen Anderen.

Ein erster Blick auf das neue Programm

Kaum liegt die Saison 2010 hinter uns, schon gibt es die Programmübersicht für das nächste Jahr. Wir haben (hoffentlich) wieder attraktive Ziele für Dich herausgesucht und freuen uns schon jetzt auf die gemeinsamen Touren.

Ausführlichere Informationen schicken wir Dir gerne per Mail; nachfolgend das Programm in der Übersicht:

18.03 – 20.03.2011
Trial-Training in Großheubach

01.04. – 03.04.2011
Endurotour-Training an der Mosel

29.04.2011 / ab 15:00 Uhr
Sicherheitstraining speziell für Tourteilnehmer

30.04.2011
Gemeinsame Tagestour nach dem Training

13.05. – 22.05. oder 24.05.2011
Saisonstart auf der Insel Korsika

13.05. – 22.05. oder 24.05.2011
Enduro fahren auf der Insel Korsika

18.06. – 23.06.2011
Die Alpenpässe der Schweiz

23.06. – 26.06.2011
Verlängertes Wochenende im Elsass

08.07. – 10.07.2011
Sommerfest der Motorradfahrer in der Pfalz

16.07. – 22.07.2011
Eine erlebnisreiche Woche im Harz

13.08. – 21.08.2011
Entdeckungsreise ins Riesengebirge und die Hohe Tatra

18.09. – 24.09.2011
Kurvenreiche Oberitalienische Seen

01.10. – 03.10.2011
Langes Wochenende im Thüringer Wald

Für Rückfragen stehen wir gern zur Verfügung. Schreib einfach eine Mail an: kurvenfieber@mac.com

ADAC Conti-Endurance-Challenge

Hast Du am Sonntag, den 29. August, schon was vor? Siegfried, der nette Kollege vom ADAC, der gelegentlich unseren Tourbus fährt, macht allen Motorsport-Interessierten ein tolles Angebot.

An jenem 29. August findet auf dem Hockenheim-Ring die „ADAC Conti-Endurance-Challenge“ statt. Um 11:30 Uhr startet das Finale der „KTM Super-Duke Battle“, um 12:35 Uhr das Finale der „SideCar-Trophy“. Und um 13:30 Uhr gibt´s den „Le-Mans-Start“ zum Finale der „500 Kilometer Hockenheim“.

Für 6 Euro pro Person werden unter anderem freier Eintritt ins Fahrerlager, Zugang zur Tribüne in der Sachskurve und das Boxendach sowie jede Menge kostenlose Getränke im ADAC-Zelt geboten.

Bei Interesse solltest Du Dich umgehend an Siegfried Nickenig wenden. Am einfachsten per Mail unter Siegfried.Nickenig@hth.adac.de. Wir wünschen allen Teilnehmern heute schon viel Spaß und den Motorsportlern allen nur erdenklichen Erfolg.

Verrückte Idee: Motorrad fahren per Anhalter

Am Samstagmorgen, 22. Mai, will er aufbrechen, der Dortmunder Journalist Holger Steffens, um von Aurich nach Passau fahren – einmal quer durch die Republik. Das Besondere dabei: der 40-jährige will trampen! Als Sozius auf der Rückbank verschiedenen Motorräder oder Roller!

Gut 1000 Kilometer misst die Distanz; erlaubt ist alles, was zwei (oder drei) Räder und einen Motor hat. Alles andere scheidet aus. Eine gute Idee? Ich würde mich nicht bei wildfremden Menschen auf den Soziusplatz setzen. Holger Steffens aber ist mutig – und wohl auch optimistisch. Muss er wahrscheinlich auch sein, denn bei seiner ungewöhnlichen Reise wird er reichlich improvisieren müssen.

Nachzulesen ist die Tour im Internet unter www.biketramper.de. Neben einem Blog findest Du auf dieser Internetseite eine Deutschlandkarte, auf der der jeweilige Aufenthaltsort des „biketrampers“ mehrmals täglich aktualisiert wird.

Wünschen wir dem Wagemutigen viel Glück, besonnene Partner und gutes Wetter. Mal sehen, was im Anschluss zu berichten sein wird.

Nachrücker – das Warten lohnt sich

Schon seit Wochen sind fast alle Touren, die wir in diesem Jahr anbieten, ausgebucht. So auch unsere kurzweilige Reise nach Sardinien, bei der wir – obwohl nun mit drei Gruppen unterwegs – immer noch drei Interessenten auf der Warteliste haben. Und die werden nun langsam ungeduldig, starten wir doch bereits in wenigen Tagen Richtung Italien.

Doch das Warten hat sich, zumindest für einen, gelohnt. Seit gestern gibt es wieder einen freien Platz – leider! Einem unserer Teilnehmer ist am Wochenende irgendwie die Straße ausgegangen. „Plötzlich war die Kurve da … viel zu schnell … und schon lag ich im Graben …“, hieß es am Telefon. Zum Glück ist nicht wirklich viel passiert – aber die Prellungen sind doch erheblich.

„Im Augenblick halte ich es keine zehn Minuten auf dem Motorrad aus,“ meinte der Betroffene, der glücklicherweise noch ein „Zweit-Motorrad“ in der Garage stehen hat. Wenn nur nicht das Fahren so höllisch weh täte. Und da niemand weiß, ob das bis zum nächsten Freitag anders sein wird, fiel die schwere Entscheidung, auf die Reise zu verzichten – sofern sich ein Nachrücker findet, der jetzt noch kurzfristig einspringt.

Den gibt es. Und so bewahrheitet sich nicht nur der Spruch, dass des einen Leid, des anderen Freud ist, sondern auch die Tatsache, dass Warten sich oftmals lohnen kann.

Wir drücken unserem verunfallten Teilnehmer ganz fest die Daumen, hoffen, dass er ganz schnell wieder gesund wird und das Motorrad kostengünstig wieder in Ordnung bekommt. Schließlich hat er auch noch Istrien gebucht – aber bis in den September vergehen ja noch ein paar Wochen …

Kaffee kochen – ein erster Versuch

Seit einem guten halben Jahr bin ich stolzer Besitzer eines Gas-Kartuschen-Kochers. Den hat mir im Herbst ein Teilnehmer geschenkt, nachdem ich in diesem Blog geschrieben hatte, wie schön es doch wäre, nach einem Picknick noch einen Kaffee kochen zu können – wenn ich denn einen Gas-Kartuschen-Kocher hätte. Und den habe ich jetzt.

Damit allein ist es aber nicht getan. Deshalb habe ich in den zurückliegenden Monaten gekauft, was nötig war – oder mir zumindest sinnvoll erscheint: Einen passenden Topf, um Wasser heiß machen zu können, noch einen Topf mit passendem Sieb, in dem der Kaffe überbrüht und der Prütt dann zu Boden gedrückt werden kann sowie einen Windschutz. Erika meinte nämlich, bei einem Gaskocher würde der Wind zum Problem werden. Und da Erika nicht nur Motorrad sondern auch einen VW-Campingbus fährt, muss sie es ja wissen.

Heute Abend war dann Premiere. Der Gaskocher wurde stilecht auf dem Alu-Topcase meiner G/S drapiert, Wasser in den Topf gegossen und die Flamme entzündet. In der Garage erwies sich der Windschutz als unnötig, das Kaffeewasser war ruckzuck heiß.

Stellte sich die Frage, wie viele Löffel Kaffee in „Kaffee-koch-Topf“ müssten? Zwei gestrichene Löchel für einen dreiviertel Liter Wasser sollten für´s Erste reichen. Beim Runterdrücken des Siebes schwappte natürlich Kaffee daneben, ebenso beim Ausgießen – aber insgesamt war der erste Testlauf zufriedenstellend.

Nur die Kaffeesorte muss ich unbedingt noch wechseln. Ein scharf gebrannter französischer Arabbica, der in vier Monaten sein Verfallsdatum erreicht, war nicht so überzeugend – um ehrlich zu sein: eigentlich ungenießbar. Aber das „Problem“ sollte lösbar sein, werde gleich morgen bei Tschibo vorbeifahren.

Vielleicht ergibt sich schon auf der bevorstehenden Reise nach Sardinien die Gelegenheit, mal am Straßenrand einen Kaffee zu kochen. Hoffentlich haben die Teilnehmer auch Tassen dabei. Hauptsache es weht kein Wind …

Zwei Jahr und sechs Monate TÜV

Eigentlich hätte die Yamaha FJ 1200 bereits im Oktober vergangenen Jahres zum TÜV gemusst. Doch da war irgendwie keine Zeit. Und da die Maschine ein Saison-Kennzeichen trägt, ist von November bis März an Motorrad fahren nicht zu denken.

Also musste jetzt im April nachgeholt werden, was im Herbst verbummelt worden ist. Schnell noch einmal zur Tanke gefahren und mit dem Dampfstrahler (igitt) den gröbsten Dreck der zurückliegende Saison abgespült. Leider steht der große Vierzylinder die meiste Zeit in der Garage. Eigentlich mal als Ersatzmotorrad für die Touren angeschafft, kommt er jetzt nur noch bei „Langstrecken“ oder der Fahrt ins Büro zum Einsatz.

Die TÜV-Abnahme verlief problemlos. Abgas und Bremsen ok, nicht einmal der aufgeklebte Weitwinkelspiegel (der angeblich das Sichtfeld da behindert, wo man eh nur die Unterarme sieht) wurde bemängelt. Dafür klebte auf dem Kennzeichen eine Plakette mit 04/12 – also volle zwei Jahre TÜV, von heute an. Bislang wurde doch immer zurückdatiert?

Das sei rechtlich unzulässig wurde mir erklärt. Wenngleich seit neun Jahren praktiziert, habe man jetzt festgestellt, dass es dafür keine gesetzliche Grundlage gebe. Zwei Jahre TÜV würden nun wieder von dem Monat gelten, an dem das Motorrad erfolgreich vorgestellt worden sei. Das ist doch schön. Statt im Oktober 2011 muss ich nun erst wieder im April 2010 zu den Jungs im grauen Kittel und habe sogesehen nun zwei Jahre und sechs Monate TÜV.

Und den aktuellen Prüfbericht, in dem eventuell ein geringfügiger Mangel, der umgehend behoben werden sollte, aufgeführt sein könnte, brauche man auch nicht mehr mit sich führen. Wen dem so ist, soll mir das nur recht sein. Wieder ein Stück Papier weniger, das nur die Brieftasche verstopft.

„Anlassen“ am Sonntag, 18. April 2010

Der Wetterbericht stimmt hoffnungsvoll – für Sonntag wird strahlender Sonnenschein versprochen. Da findet in Gründau und Gelnhausen das traditionelle „Anlassen“ statt.

Nach dem Motorrad-Gottestdienst, der um 12 Uhr in der „Kleinen Kirche am Berg“ in Niedergründau stattfindet, geht es im gemeinsamen Korso nach Gelnhausen. Live-Präsentationen aus dem Sicherheitstraining des ADAC, Vorführungen im Trialfahren, ein von der Dekra präsentiertes „verbotenes Motorrad“ und natürlich die Liveband „The Great Pirates“ des hr, werden für gute Stimmung und jede Menge Information sorgen.

Natürlich wird auch für das leibliche Wohl gesorgt sein – wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Endlich wieder TÜV

Das war ja mal wieder höchst kompliziert. Im Januar habe ich den Ford Transit in die Werkstatt gefahren: Einmal Inspektion und TÜV bitte, lautete der Auftrag. Zwei Wochen später die telefonische Rückfrage: „Das Motoröl ist milchig, wir vermuten eine defekte Kopfdichtung. Ist es sehr eilig oder können wir noch ein paar andere, dringende Kunden-Aufträge abarbeiten?“

Ich hatte Zeit. Mitte März wäre ausreichend. Die Motorreparatur würde sicher nicht ganz billig. Der zeitliche Aufschub kam da ganz gelegen. Wo und wer die Kopfdichtung verheizt hat, ließ sich im Nachhinein nicht mehr klären. Wahrscheinlich waren die knapp 80 Benzin-PS an einem der vielen Pässe, die wir im vergangenen Jahr unter die Räder genommen hatten, doch etwas überfordert. Vollgeladene 2,8 Tonnen über mehr als 2000 Meter hohe Berge zu wuchten, ohne „ins Schwitzen zu kommen“, ist ja auch nicht ganz einfach – trotz Zusatzkühler.

Mitte März dann der Anruf. Das Auto sei fertig, nur TÜV gäbe es nicht. Da die vor zwei Jahren eingebaute Gas-Anlage noch nicht in die Papiere eingetragen sei, würde der Prüfer keine Plakette erteilen. Ich müsse erst zur Zulassung.

Dort angekommen erklärte man mir, dass ein Eintrag nur mit gültigem TÜV-Bericht erfolgen würde … Wie denn jetzt?

Also zurück zur Werkstatt und mit dem TÜV-Prüfer telefoniert. Wir einigten uns auf einen TÜV-Bericht ohne Mängel – und ohne Plakette. Die würde ich dann von der Zulassung bekommen.

Heute war ich wieder auf der Zulassung. Mit dem Ford Transit, dem Gutachten für die Gasanlage, Fahrzeugbrief und Fahrzeugschein, ASU und einem TÜV-Bericht, der keine Mängel aufwies. Und siehe da. Nach einer halbe Stunde Wartezeit war ich 19,90 Euro los, hatte neue Papiere nebst entsprechendem Eintrag und zehn Minuten später auch eine neue TÜV-Plakette. Bis 2012 muss der alte Ford jetzt noch halten – mindestens!

Nur die Frage, ob ich dank der Gas-Anlage nun eine Umweltplakette bekomme, die konnte mir auf der Zulassung keiner beantworten. Nach der Schlüsselnummer im Fahrzeugbrief nicht. Da aber Gas keine Schadstoffe emittiert, vom Grundsatz her schon. Man werde das prüfen und mich dann anrufen. Ich bin gespannt.

Ganze 22 Kilometer – immerhin

Die erste „Tour“ in diesem Jahr ist ganz 22 Kilometer lang geworden. Aber immerhin bin ich am zweiten schönen Frühlingstag, den wir im März verzeichnen konnten, schon mal ein wenig unterwegs gewesen.

Eigentlich wollte ich am Nachmittag in wenig am Motorrad schrauben und dann kurz zur Tankstelle fahren. Aus dem Schrauben ist nicht viel geworden. Erst kam der Nachbar zur linken und schob seine Maschine aus der Garage – nicht ohne mich in ein Schwätzchen zu verwickeln -, dann der Nachbar zur rechten, der mir davon erzählte, im Spätsommer in die Pyrenäen fahren zu wollen. Und da wir da im vergangenen Jahr waren, wurden natürlich ausgiebig Erfahrungen ausgetauscht.

Schließlich kam noch Horst vorbei; nicht auf der 1200er GS sondern auf dem Fahrrad. Da wir uns lange nicht gesehen hatten, wurde auch hier ein wenig geplaudert. Immerhin konnte ich noch den Halter vom Garmin wieder richtig befestigen, um dann nicht nur zur Tanke sondern eine kleine Runde über Diedenbergen zu fahren – gibt es da doch eine herrliche Serpentinen-Kombination. Ganze 22 Kilometer sind so zusammen gekommen. Ohne Navi übrigens.

Morgen starten wir mit einem Erste-Hilfe-Kurs speziell für Motorradfahrer in die neue Saison. Noch bin ich wild entschlossen, mit dem Motorrad nach Gründau fahren zu wollen. Auch wenn das Wetter wieder schlechter werden sollte. Mal schauen …