Tagesarchiv: 12/06/2011

Auch die Polizei nutzt Facebook & Co

Wer von der Polizei geblitzt wurde – weil er zu schnell gefahren ist oder den nötigen Sicherheitsabstand nicht eingehalten hat – konnte sich bislang oft rausreden. Im Anhörungsbogen wurde die Tat verneint; wurden von der Polizei dann Nachbarn oder Arbeitskollegen befragt, erkannten diese den Fahrer auf den Beweisfotos häufig nicht. Das Verfahren wurde dann meist eingestellt.

Jetzt geht die Polizei offensichtlich andere Wege. Im Zweifel wird bei Facebook nachgeschaut, ob der vermeintliche Täter da mit einem eigenen Profil hinterlegt ist. Sind die dort zu sehenden Fotos mit dem Blitzerfoto identisch, ist der Raser überführt. Ausreden helfen dann nicht weiter.

Ob wir das gut finden sollen? Richtig ist sicher, dass Raser und Drängler nicht ungestraft davon kommen sollten. Aber mit diesen Methoden?

Mehr dazu findest Du in einer Meldung von Focus-Online.