TOURBERICHT PYRENAEN
Freitag, 18. September 2009 | 10. Tag
Es hat dann doch eine halbe Stunde länger gedauert, bis wir in Neu Isenburg eingetroffen waren. Erst gegen 6:30 rollte der Zug an den Bahnsteig. Die Nacht war kurz gewesen. Bis die Vorräte, die wir noch am Vortag für die Zugfahrt eingekauft hatten, aufgegessen und ausgetrunken waren, dauerte es schon seine Zeit. Lustig war es während der Heimfahrt, allerdings auch deutlich nach 22 Uhr, die der Zugchef per Lautsprecherdurchsage als Beginn der Nachtruhe proklamiert hatte.
Dafür wurden wir schon gegen 5 Uhr wieder geweckt, gab es doch vor der Ankunft noch ein kleines Frühstück. Das wäre gar nicht nötig gewesen, dann am Bahnhof warteten meine Schwester Susanne und meine Mutter mit heißem Kaffee und selbstgebackenem Kuchen auf die Pyrenäenreisenden. Die Wiedersehensfreude war groß, dann mussten die Motorräder abgeladen werden. Um halb acht brummten die Motoren und nachdem wir uns alle zum Abschied noch mal in den Armen gelegen hatten, trat jeder für sich die Heimreise an.
Es waren schöne Tage gewesen, die wir gemeinsam im Süden Frankreichs und Norden Spaniens verbringen konnten; auf dem Nachtreffen in Bad Breisig – vom 13. bis 15. November – werden wir auch diese abwechslungsreiche Tour noch einmal Revue passieren lassen. Danke an alle, die mit waren – insbesondere an Siegfried und Harald, die unseren Begleitbus – und damit das Gepäck – unermüdlich durch die Berge gekurvt hatten. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen.



