Archiv der Kategorie: Bretagne 2012

BMW-Treffen in der Bretagne?

In gut zwei Wochen werden wir in der Bretagne unterwegs sein. Eine Region, in der wir bisher noch nie mit dem Motorrad unterwegs waren. Gerade habe ich die „rooming-list“ an die gebuchten Hotels gemailt. Auf der sind auch die Maschinen der Teilnehmer festgehalten. Wieder einmal ist die BMW-Fraktion in deutlicher Überzahl. Es sind dabei:

BMW R 1200 GS, BMW F 800 GS, BMW R 1200 GS, BMW F 800 GS, BMW F 800, BMW R 1150 R, BMW R 1150 R, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, Suzuki V-Strom 650, BMW R 1200 GS, Cagiva Raptor, Honda CB 750 F2, BMW K 1200 RS, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, BMW R 1200 GS, Honda Goldwing 1800, BMW F 800 GS, BMW R 1200 GS, Yamaha FJR 1300, BMW R 1200 GS, BMW R 1150 GS und BMW R 80 G/S.

Vielleicht sollten wir mal in München nachfragen, ob man unsere Touren nicht als „Werksausfahrten“ sponsoren will?

Kein Hotel – trotz Bestätigung und Anzahlung

Bislang haben wir bei unseren Reisen durch Frankreich mit den von „Logis de France“ empfohlenen Hotels immer recht gute Erfahrungen gemacht. Negativ aufgefallen ist uns jetzt das „Hotel Saint Cyr“ in 41220 La Ferté Saint Cyr.

Dort hatten wir, als Anlauf- und Endpunkpunkt für die Mai-Tour in die Bretagne, 18 Zimmer bestätigt bekommen; jeweils von Samstag auf Sonntag. Um die Buchung perfekt zu machen, wollten wir gern eine Anzahlung leisten. Leider hatte der Patron die Kontonummer nicht so ganz parat. Aufgrund eines Zahlendrehers kam das Geld erst einmal wieder zurück.

Auf Nachfrage wurde uns dann die richtige Verbindung mitgeteilt. Das Geld wurde noch einmal überwiesen – und weil Auslandsüberweisungen immer ein paar Tage brauchten, schickten wir vorsichtshalber noch mal eine Mail an Hotel, dass das Geld unterwegs sei.

Kurz darauf kam die Bestätigung von der Bank; diesmal hatte alles geklappt. Also wurde munter weitergeplant – von Saint Cyr aus sollte es, mit einem Abstecher zum Schloß Chambord, zunächst zum Golfe de Morbihan an der Westküste gehen.

Eigentlich – denn Monsieur Pichard, der Besitzer des von uns gebuchten Hotels, teilte uns plötzlich mit, dass die Anzahlung zwar eingegangen sei, er die Zimmer aber zwischenzeitlich anderweitig vermietet hätte. Unglaublich oder?

Die Vermutung liegt nah, dass zwischenzeitlich eine Anfrage eingegangen war, die mehr als die von uns gewünschten beiden Wochenenden umfasste. Und die für den Hotelier möglicherweise lukrativer war. So etwas ist mir in den 17 Jahren, in denen ich geführte Motorradtouren organisiere, noch nie passiert.

Glücklicherweise haben wir zwischenzeitlich anderes Hotel gefunden: Jetzt werden wir im Novotel Orleans Saint Jean de Braye übernachten.

Um das „Hotel Saint Cyr“ werde ich künftig einen weiten Bogen machen. Und bei Buchungen in Frankreich nicht mehr vorbehaltlos auf die Empfehlungen von „Logis de France“ vertrauen. Schade eigentlich.

Die spinnen, die Franzosen – oder?

Wie gut, dass wir bereits im Monat Mai in die Bretagne fahren. Ab Juli muss jeder Reisende in Frankreich – ganz gleich ob Einheimischer oder Tourist – einen Alkohol-Tester mit sich im Fahrzeug führen. Das berichtet zumindest „Der Westen – Das Portal der WAZ-Mediengruppe“.

Was sich wie ein schlechter Scherz liest, soll einer Gesetzesnovelle entsprechen, mit der die Franzosen dem Problem von (zuviel) Alkohol am Steuer gerecht werden wollen. Wer vor dem Fahren etwas getrunken hat, soll mit dem Schnelltest seine Promillewerte überprüfen können, um dann vielleicht doch besser das Auto oder Motorrad stehen zu lassen.

Mal abgesehen davon, dass diese Tests recht ungenau sind, gibt es eine viel einfachere Methode: einfach nichts trinken, wenn man Auto oder Motorrad fährt. So handhaben wir das bei unseren Touren und sind damit bisher immer recht gut gefahren.

Den ganzen Artikel findest Du hier: Alkoholtester in Frankreich