Ins Calvados

NORMANDIE – Do. 1.5.2025: Ein Milchkaffee und ein „pain au chocolate“ auf der Terrasse, auf die gerade die ersten Sonnenstrahlen scheinen – wenn der Tag schon so beginnt …

Heute wollen wir ins Calvados. Doch die Vorstellung, durch ewig lange Apfelplantagen zu fahren, erweist sich als Trugschluss. Die „verstecken“ sich meist hinter hohen Hecken. Wir mussten lange suchen, bis wir ein entsprechendes Foto machen konnten.

Die erste ausgiebige Kaffeepause legen wir – mehr oder weniger spontan – in Beuvron-en-Auge ein, ein Ort, der charakteristisch fürs Calvados sein soll. Den geplanten Abstecher zur Basilika von Lisieux schaffen wir so nicht mehr und fahren direkt nach Camembert. Mitten im Ort kann Käse verkostet werden. „Wir haben einen Teller mit vier verschiedenen Sorten, der reicht für zwei Personen“, meint die freundliche Madame. Wir sind zu sechst unterwegs, das passt doch.

Falaise ist das Ziel für den Nachmittag. Die mächtige Burganlage war einst Hauptsitz der Herzöge der Normandie. 1027 wurde Wilhelm „der Bastard“ hier geboren, der später als „Wilhelm der Eroberer“ in die Geschichte einging. Sehenswert auch die große Kathedrale, die in unmittelbarer Nähe liegt.

Weiter geht es zum „Roche d Oetre“, einer malerisch gelegenen 118 Meter hohen Felswand. Ein beliebtes Ausflugsziel, gerade am 1. Mai – wie wir feststellen müssen. Ein lauschiges Plätzen im Garten finden wir noch, die Schlange vorm Cafe ist aber so lang, dass wir beschließen, nach einer kurzen Pause weiterzufahren. Die eigentliche Attraktion, den Felsen, haben wir ja fotografieren können.

Das Abendessen war wieder lecker, der Nachtisch sensationell. Heute gönnen wir uns einen Calvados zum Abschluss, geht es morgen doch schon wieder zurück nach Rouen …

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