Archiv der Kategorie: Anlassen & Gedenkfahrt

„Anlassen“ am 19. April

Am Sonntag, den 19. April, findet auf dem ehemaligen Kasernengelände in Gelnhausen das nunmehr 28. „Anlassen“ statt. Zum Saisonstart der Motorradfahrer haben der ADAC Hessen-Thüringen, der Verband christlicher Motorradfahrer und hr 1 wieder ein tolles Programm auf die Beine gestellt.

Los geht es schon um 12 Uhr. Da lädt „Bikerpfarrer Rupi“ zum traditionellen Motorradfahrer-Gottesdienst in die Bergkirche in Niedergründau ein. Im Anschluß geht es im gemeinsamen Korso zum „Festgelände“ nach Gelnhausen. Hier spielt ab 14 Uhr die „Tom Pfeiffer Band“ bei freiem Eintritt klassischen Rock.

„Einfach mal einen Gang runter schalten“, so lautet das Motto des diesjährigen Anlassens. Und um dieses Thema werden sich auch die kurzweiligen Diskussionen auf der Bühne drehen. Daneben gibt es auf dem Festgelände viel zu sehen – unter anderem ein Airbag-Motorrad der Dekra und Vorführungen aus dem Bereich Sicherheitstraining.

Ab 15:45 Uhr präsentiert die Band Pay*ola melodiösen Hardrock aus Nordirland. Die enthusiastischen Jungs aus Belfast geben, auf Einladung des ADAC, beim „Anlassen“ ihre Deutschlandpremiere.

Natürlich sorgen zahlreiche Imbiss-Angebote für das leibliche Wohl der Besucher, zudem bietet so mancher Stand Sehens- und Wissenswertes rund um´s Motorrad, so dass das diesjährigen Anlassen, am Sonntag, den 19. April, wieder ein voller Erfolg werden wird. Sehen wir uns?
 

Pay*ola hat schon mit „Status Quo“ und „Tin Lizzy“ gespielt.

Pay*ola hat schon mit „Status Quo“ gespielt.

Programm zum Anlassen

Gestern abend haben wir erneut mit den „Christlichen Motorradfahrern“ zusammengesessen. Das Programm fürs „Anlassen“ am 19. April muss vorbereitet werden.

Nach dem Gottesdienst in der „Kleinen Kirche am Berg“ lädt der VCM wieder zu einen Corso nach Gelnhausen ein. Am frühen Nachmittag gibt es dort bei Musik und Würstchen ein zwangloses Treffen auf der großen Wiese in der Stadtmitte. Der ADAC will mit einem großen Truck vor Ort sein und über seine Sicherheitstrainings informieren. Mit dabei ist unter anderem auch die Dekra, die Motorradfahrern für technische Fragen – etwa bei Um- und Anbauten – zur Verfügung steht. 

Sicher wird das „Anlassen“ auch in diesem Jahr viele Motorradfahrer in seinen Bann ziehen. Sehen wir uns am Sonntag, den 19. April?

Gedenkfahrt und Abschied

Am Sonntag, den 12. Oktober, lädt der „Verband Christlicher Motorradfahrer“ wieder zur alljährlichen Gedenkfahrt nach Frankfurt ein. (Der VCM organisiert gemeinsam mit dem ADAC Hessen-Thüringen im Frühjahr das „Anlassen“). Der Corso durch die Frankfurter Innenstadt startet um 13 Uhr am Rebstockgelände, nahe der Messe. Der Gedenkgottesdienst beginnt um 14:30 Uhr in der Katharinenkirche in der Innenstadt. Während des Gottesdienstes werden die Namen von in diesem Jahr tödlich verunglückten Motorradfahrern verlesen.

Mitte September ist Joachim Burkhard bei einem unverschuldeten Motorradunfall ums Leben gekommen. Ein entgegenkommender Motorradfahrer, der wohl zu schnell in eine Kurve gefahren war, kam auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit Joachim zusammen. Der Unfallverursacher starb noch an der Unfallstelle, Joachim wurde ins Klinikum nach Fulda geflogen, erlag dort aber seinen schweren Verletzungen. Wir haben den VCM gebeten, auch seinen Namen während des Gedenkgottesdienstes zu verlesen.

Die letzte große Tour, bei der Joachim dabei war, war unsere Reise in den Süden Frankreichs. Unterwegs hatten wir einen Stopp an einem Aussichtsplateau eingelegt, an dem knorrige Wanderstöcke aus alten Wurzeln verkauft wurden. Die hatten es Joachim angetan. Flugs wurde einer der Wanderstöcke gekauft und anschließend kunstvoll an der GS verstaut. Sah lustig aus, wie das runzelige Stück Holz aus dem Motorrad herausragte.

Letztmals trafen wir Joachim beim Sommerfest in Heimbuchenthal. Am Samstagabend kam er aus Aschaffenburg vorbeigefahren, aß mit uns zu Abend und unterhielt sich mit allen, die er kannte oder an diesem Abend kennenlernen konnte. Im nächsten Frühjahr wollte er seine schwarze BMW Adventure verkaufen; für die neue 1200 GS war schon gespart. „Dann fahr ich auch mal wieder länger mit Euch“, hatte er gesagt.

Ich habe vom Joachims Tod gleich nach unserer Norwegenreise erfahren. Seine Schwester hatte in den Unterlagen die Anmeldung zu unserem Abschlusswochenende im Elsass gefunden. Da konnte er schon nicht mehr dabei sein. Jetzt, nachdem all unsere Touren beendet sind, möchte ich Euch informieren. Darum hatte seine Familie gebeten.