DONNERSTAG, 12.9.2024 – Erst hatte ich nur das Schild mit der Höhenangabe fotografiert, bis mir ein netter Italiener erklärte, dass der darunterliegende Fels die Spitze des Berges darstellen würde. Und auf dem nach unten abfallenden Felskegel wurde das Kloster errichtet und immer wieder erweitert.

Heute ist Kultur angesagt, für alle die wollen. Mit einem Teil der Gruppe werden wir die imposante ehemalige Abtei des Benediktinerklosters besichtigen, das dem Erzengel Michael geweiht ist. Auf dem Weg dorthin legen wir einen ersten Fotostopp ein und stellen unsere Motorräder kurz vor zehn auf extra ausgewiesenen Parkplätzen ab. Was für ein Service …

Ein kurzer Fußmarsch und wir stehen am Kassenhäuschen. Hier können wir Jacken, Helme und Handschuhe deponieren. Acht Euro kostet der Eintritt. Das ist angemessen, zumal wir eine der ersten Besucher sind und so in Ruhe fotografieren können.















Nach gut einer Stunde haben wir alles gesehen und legen noch ein kleines Kaffeepäuschen mit herrlicher Aussicht im „Klostergarten“ ein …

Unser nächstes Ziel ist Bobbio Pelice. Ein kleiner Weiler im Tal der Waldenser. Von hier aus geht es nur noch zu Fuß weiter. Stefan ist uns mit seiner Gruppe „zwei Stunden“ voraus und konnte über viele kleine kurvenreiche Straßen, am Rande der Cottischen Alpen, ins Paralleltal des oberen Po fahren. Wir müssen aus Zeitgründen zunächst recht breite Straßen nehmen, bevor wir dann ins Waldensertal abbiegen. Je weiter wir fahren und je höher wir kommen, umso abenteuerlicher wird das holperige Asphaltband. Das endet an einem Parkplatz mit Wasserfall; ums Eck ist das Rifugio, in dem wir Mittag machen wollen.

Während Stefan und seine Gruppe sich im Rifugio mit Linguini verwöhnen lassen sitzen wir draußen auf der Terrasse und warten auf unsere Ravioli. Die Zeit bis dahin „überbrücken“ wir mit einem kleinen Fotobummel …













Auf dem Rückweg zum Hotel fahren wir durch große Apfelplantagen; von der berühmten Piemontkirsche aber ist nichts zu sehen …



Den Kaffeestopp am Nachmittag legen wir in Vigone ein. Leider finden wir nicht den Seiteneingang zur Kirche. Wir bummeln, nachdem wir Kaffee getrunken, süße Stückchen oder Eis gegessen haben, noch ein wenig durch die engen Gassen.







Ein Tankstopp noch und wir sind wieder im Hotel. Schön war es und abwechslungsreich; danke.




