Monatsarchiv: Februar 2009

Speedy sei Dank

Tourguides können ja so selbstlos sein. Manche opfern sich für unsere Teilnehmer geradezu auf. Speedy zum Beispiel, der völlig uneingennützig die „Strapazen“ einer weiteren Motorradtour auf sich nimmt, damit wir den zahlreichen Interessenten unserer Reise „In den Norden der Toskana“ nicht absagen müssen.

Schon Ende Januar waren die 20 vorhandenen Plätze restlos ausgebucht. Nicht genug damit, die Warteliste wurde jeden Tag länger. Also lag es nahe, mit drei statt der ursprünglich geplanten zwei Gruppen unterwegs zu sein – vorausgesetzt, es würde sich noch ein Tourguide finden.

Der fand sich recht schnell: Speedy hatte noch ein paar Tage Urlaub übrig, war doch die eigentlich für Mai geplante Woche auf Mallorca aus Kostengründen nicht zustande gekommen. Und da Italien immer ein schönes Ziel für Motorradfahrer ist, bedurfte es auch keiner großen Überredungskünste, eine Zusage zu erhalten.

Speedy sei Dank – nun können wir den meisten der Interessenten, die auf der Warteliste standen, doch noch zusagen. Mal sehen, wie viele Anmeldungen wir noch bekommen, nachdem das Programmheft jetzt auch offiziell erschienen ist.

Viele Klicks

Seit Ende September 2008 gibt es unser Web-Tagebuch im Internet, seitdem berichten wir über alles, was mit unseren Motorradtouren zu tun hat. Nicht täglich, aber doch immer dann, wenn es wieder was Neues gibt. Öfter mal reinklicken – oder den Blog als RSS-Feed anlegen – lohnt sich.

Bis zu 37 Klicks können wir pro Tag verzeichnen, das ist eine Entwicklung, die uns sehr freut. In den nächsten Tagen werden wir unter anderem über Speedys selbstloses Engagement berichten und über die unvermuteten Probleme, die sich bei der Vorbereitung so mancher Tour ergeben. Es bleibt also spannend auf „kurvenfiebers weblog“.

Die Zahl der täglichen Klicks

Die Zahl der täglichen Klicks

Schwarze Felgen

In der Garage wartet immer noch eine alte BMW R 80 G/S darauf, „wiederbelebt“ zu werden. Die nötigen Teile dazu habe ich im Laufe der Zeit zusammengetragen: Schalber-Heck, hochgezogener Sportauspuff, Lenkererhöhung, Einzelsitzbank, kleines Cockpit und was sich sonst noch so in der Garage findet.

Jetzt fehlt nur noch ein Satz schwarzer Felgen, die der G/S eine ganz besondere optische Note verleihen würden.  Ich werde mal bei einem „Einspeicher“ nachfragen, ob sich Felgen nachträglich eloxieren lassen und was so etwas kosten würde.

Ein neues Navi

Eigentlich war ich mit meinem alten GPS 2610 von Garmin ganz zufrieden. Doch seit ich den Transit mit einer Gasanlage ausgestattet habe, vermisse ich die Möglichkeit, mir übers Navi die nächste LPG-Tankstelle anzeigen zu lassen.

Garmin bietet auf seiner Homepage neuerdings entsprechende Plug-ins an, aber die funktionieren natürlich nur mit den neuesten Geräten. Also habe ich mir, und damit allen, die in diesem Jahr den Transit bei unseren Touren fahren, ein neues Navi gegönnt – einen nüvi 765. Der Unterschied ist schon gewaltig: Die 3-D-Anzeige erleichtert das Navigieren; Spurassistent und TMC sowie die Anzeige der maximal zulässigen Höchstgeschwindigkeit sind Gimmicks, auf die man schon bald nicht mehr verzichten möchte.

Dafür ist das Setzen von Wegpunkten schwieriger und die individuellen Einstellmöglichkeiten sind deutlich eingeschränkt. Konnte ich mir beim 2610 noch die Restfahrstrecke in Kilometern, die voraussichtliche Ankunftszeit, die Zeit bis zum nächsten Abbiegepunkt sowie die Höhe über NN gleichzeitig anzeigen lassen, lässt der nüvi 765 nur eine dieser Optionen zu.

Irgendwie merkt man, dass Garmin mehr auf die „Masse“ setzt, die so spezielle Anwendungen wohl nicht braucht. Das zeigt sich auch beim Nachfolger des GPS 267 C, den ich am Motorrad einsetze, und der nur noch ein „aufgeblasener“ nüvi zu sein scheint. Deshalb werde ich den 276 C so lange nutzen, wie es nur geht.